Ich bleib ich

Heute ist wieder ein schwerer Tag für mich. Über den Vormittag kann ich Noch nicht reden. Das wird erst morgen dann passieren. Denn dieses unangenehme Geheimnis muss ich noch für mich behalten. Doch darüber wird morgen erst gesprochen.

Was mich gerade noch etwas mehr beschäftigt und Natürlich auch ein Schlag ins Gesicht war, sind meine Gefühle. Es ist das eingetreten was ich schon lange vorher gesehen habe. Mein Schwarm und ich haben uns entschieden nicht so weiter zu machen wie bisher. Das schmerzt mich natürlich  doch meine Güte Seite an mir akzeptiert das. Dafür ist der Engel da. Es war die beste Entscheidung überhaupt. Denn ihre Gefühle für mich waren nur ein Spiegel  was sie vermisst hat und zurzeit gebraucht hat. Denn ihr Herz schlägt für ein anderen. Das wusste ich schon von Anfang an. Auch wenn sie es nicht zugeben wollte. Doch ich bin ihr trotzdem unendlich dankbar. Denn diese Gefühle die ich hatte oder noch besser für sie habe sind echt. Ich wahr die letzten Jahre nur nicht mehr fähig gewesen so was zu empfinden. Ich kannte keine Zuneigung, keine Geborgenheit, keine Wärme mehr im Herz, kein Vertrauen, keine Erregung mehr, kein Glück, keine Freude mehr und auch keine Liebe mehr. Alle positiven Gefühle musste ich neu kennen lernen. Und das das hat sie geschafft. Sie hat mir mein Glauben an mich selbst wieder gegeben. Eine Kraft die man nicht beschreiben kann. Endlich jemand gefunden zu haben mit dem man über alles reden kann. Wo man schwach sein kann. Wo man wieder Träume hat. Wieder Hoffnung sieht. Ich hatte das Gefühl, als wären wir Seelenverwandt gewesen. Solche starken Emotionen habe ich lange nicht mehr erlebt. Ich weiß nicht mal, wann das überhaupt der Fall war. Sie hat mir so viel gegeben. Sie hat sich Sorgen um mich gemacht. Sie hat mir das Gefühl von bekehrtheit gegeben. Sie hat mir unheimlich viel geholfen die nächste Stufe zu erreichen. Ich konnte endlich mal über meine Emotionen und die Gedanken sprechen. Ich habe sie sogar etwas verehrt. Für sie hätte ich beinahe alles gegeben. Und das tue ich auch immer noch. Sie hat ein sehr wichtigen Platz in meinem Kopf und Herzen ein genommen. Ich will sie eigentlich überhaupt nicht gehen lassen. Weil ich weiß was ich ihr bieten kann. Weil ich weiß ich bin besser als er. Ich werde für sie immer da sein. Ich werde es zumindest versuchen, denn sie braucht jemanden der sie auffängt und ihr Kraft gibt. Ihr das Gefühl von Geborgenheit, vertrauen und Zuneigung gibt. Und das nicht nur für kurze Zeit. Der weiß was man an ihr hat und sie Respektiert und nach vorne bringt. Mit ihr gemeinsam schwere Zeiten durch steht und nicht nur die guten. Sie braucht auch jemanden der stark für sie ist. All das könnte ich ihr zwar geben, aber was man liebt lässt man frei. Damit sie sich entfalten kann. Damit sie wirklich glücklich und zufrieden ist. Auch wenn es mich irgendwie trotzdem sehr schmerzt, mach ich es für sie. Denn so bin ich und bleib ich. Ich werde immer erst für die anderen da sein. Und meine Gefühle und Bedürfnisse hinten anstellen. Denn das will ich. Ich will dieser gute Mensch sein. Jemand der für die anderen da ist wenn man mich braucht. Auch wenn es mir selber dreckig geht. Weil ich weiß wie es ist. Ich kenn diesen Schmerz schon zu oft. Ich will nicht das jemand diese Einsamkeit wie ich jemals erleben muss. Diese Schicksale und Enttäuschung. Niemanden zu haben. Nur Hass, Wut, Trauer, Angst, Leid, Schmerz, Verzweiflung, kein Selbstbewußtsein zu haben, nicht gut genug zu sein und Aggression zu spüren. Das man nur auf sich allein gestellt ist.

Doch das bin ich. Alleine auf mich gestellt, ich selbst bin die einzige Person auf dieser Welt der ich vertrauen kann. Es gab bisher auch nur mich alleine und damit konnte ich auch gut leben. So bin ich aufgewachsen und kann es nicht mehr ändern. Ich muss es akzeptieren. Wie sagte so schön meine Therapeutin, dieses Monster in mir muss ich versuchen etwas frei zu lassen. Als ein Teil von mir sehen. Das werde ich auch versuchen. Denn dieses Monster darf zwar niemals komplett wieder raus kommen, doch es hilft mir zu leben. Denn er will nicht das leide, er will mich nur beschützen, er will das es mir gut geht, er will das mir niemand mehr weh tun kann, er sorgt sich um mich und ist für mich immer da. Auch wenn das heißt ich geh wieder ein Schritt zurück. Und verschließe mich wieder etwas vor Gefühlen. Denn wenn ich ihn nicht akzeptiere, dann bin ich wieder er. Der so viele schlimme Dinge gemacht hat. Der nur egoistisch ist und andere Menschen verletzt. Mit ihren Gefühlen spielt, die Schwachstelle von jedem sieht und ohne Rücksicht den anderen Menschen mehr als fertig macht. Er würde die Person psychisch richtig fertig machen und zerstören. Er nimmt keine Rücksicht auf Verluste. Nur er zählt und sonst keiner. Selbst körperlich kann er sich sehr gut wehren. Und dieses Monster darf niemals wieder raus kommen. Vor diese andere Person hab ich selbst Angst, weil ich weiß was ich kann. Deswegen habe ich mich auch entschlossen es weg zu sperren.

Ich weiß jetzt wie ich mit meinen Gefühlen umgehen kann, egal ob es Trauer ist wie jetzt gerade aktuell. Denn mein wahres ich ist viel stärker. Ich lass mich nicht mehr so schnell kränken. Weil diese neuen Gefühle für mich so wieso fremd waren. Und ich nun weiß, dass ich auch ein Herz habe und es auch mal bluten darf. Ich wirklich nicht immer der starke sein muss. Auch wenn ich dieses nach außen immer zeige. Es ist also auch sinnvoll eine kleine Mauer um sich zu haben. Denn erst wenn man sieht das es mir gut geht, wissen die anderen ich kann stark sein und auch mit für sie da sein. Weil ich immer noch ein sehr dickes Fell habe. Und wenn ich mich um andere kümmern kann, dann macht mich das stark und gibt mir auch gleich Kraft  Denn diese Kraft brauch ich um dieses Monster in mir zu bändigen.

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