Sucht und Beziehung

Dieses Mal geht es nicht direkt um mein heutigen Tag, sondern über meine Gedanken und Gefühle welche ich sehr oft habe.

Ich habe heute einen recht interessanten Film gesehen. When a man loves a woman. Ein Film über Sucht. Er ist wirklich klasse gemacht. Bei solchen Filmen geh ich immer richtig mit und dann gleichzeitig mag ich solche Filme gar nicht.

Es zeigt mir immer wieder, dass es besser wäre alleine zu bleiben. Denn du willst damit niemanden belasten. Egal ob man in einer Beziehung ist, oder gerade nicht. Denn die Menschen die dich schätzen oder sogar lieben, verletzt man immer. Egal was man macht. So ist es zumindest bei mir. Ich denke das ich niemals Beziehungsfähig sein werde. Ich könnte das auch gar nicht auf Dauer. Weil ich weiß das ich andere damit belaste und das will ich überhaupt nicht. Außerdem bin ich mir nicht mal selber sicher was ich will. Oder was ich überhaupt erwarte. Wie kann ich das denn von jemandem anderen erwarten? Den einen Moment bin ich so, den anderen dann wieder ganz anders. Weil bei mir einfach irgendwie alles extrem sein muss. Ich wünsche mir zwar eine Partnerin von ganzem Herzen, mit der ich einfach alles teilen kann. Die schönen Momente und auch die traurigen. Wo ich gleichzeitig der Fels in der Brandung bin, aber mich auch zurück ziehen kann. Jemand der jeden Morgen neben mir aufwacht und Kraft gibt zu kämpfen. Für den sich auch dieser lebenslanger Kampf lohnt. Eine Frau die zu mir aufblickt, die mich auch wirklich braucht. Aber ich mich auch geborgen und zuhause fühle.Die mir endlich mal zeigt, was das Wort Familie überhaupt bedeutet. Denn das kenne ich nicht. Es ist für mich einfach nur ein Wort. Traurig aber war.

Und auf der anderen Seite will ich gar keinen haben. Ich will lieber der einsame Einsiedler sein. Denn da kann ich niemanden verletzen und mich auch keiner. Ich habe schon so viele Geschichten gehört  gelesen oder gesehen, die mir auch immer wieder bestätigen, dass es besser wäre alleine zu sein. Das es kaum möglich ist mit einem süchtigen Menschen zu leben. Denn du musst immer damit rechnen, dass der andere ein Rückfall hat. Ich will nicht mal selber diesen Schmerz wieder erleiden. Das ich andere damit verletze. Zu mir kann man kein richtiges Vertrauen mehr haben. Egal wie lange man es aufbaut, in so kurzer Zeit ist es wieder weg. Außerdem weiß ich selber nicht mal wer ich gerade bin. Oder wohin mein Weg mich noch führt. Was noch aus mir wird oder was ich überhaupt will. Lieber Kämpfe ich diese ganzen inneren Schlachten alleine mit mir aus. Denn sollte ich doch mal eine verlieren, dann bin ich nur für mich alleine verantwortlich. Und für keinen anderen. Ich kenne es leider nur so. Ich werde zwar mir Hilfe immer holen wenn ich sie brauche, aber wegen meiner psyche jemand anders damit schädigen? Nein das will und kann ich nicht. Es lohnt sich bei mir nicht  das jemand in mein kaputtes Leben teilnimmt oder Eintritt. Dafür habe ich schon ein zu langen Weg hinter mir.

In meinem Inneren habe ich doch schon entschieden, dass ich keine Beziehung haben will. Das einzige was ich weiter hin machen werde, ist für mich alleine stark zu sein. Es bringt mir auch viel mehr andere zu helfen. Andere glücklich zu machen oder durch schwere Zeiten zu helfen. Für andere stark zu sein. Denn das ist nur für kurzem, auf Dauer hält es so wie so keiner mit mir aus. Ich bin lieber nur ein Freund als was anderes.

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